GFK-Produkte besitzen dielektrische Eigenschaften, die sie zu ausgezeichneten elektrischen Isolatoren machen.
Die Prüfungen zu Oberflächen- und Durchgangswiderstand bzw. -widerstandsfähigkeit Rs und Rt, zur elektrischen Sicherheitswiderstandsfähigkeit gegenüber Erde nach dem Modell des menschlichen Körpers sowie zur dielektrischen Festigkeit bei Nennspannung haben eine Resistivität von über 200 MΩ und eine Stromaufnahme von etwa 300 μA ergeben: Der Werkstoff kann somit als ausgezeichneter Isolator bezeichnet werden, der den Sicherheitsnormen entspricht.
Bei Vorhandensein von elektrischem Strom sollten daher GFK-Produkte metallischen Produkten vorgezogen werden, um die Sicherheit von Bedienern und Nutzern zu gewährleisten. Stahlprodukte weisen nämlich eine hohe elektrische Leitfähigkeit von 0,714 W/mm²m auf, mit möglichem Risiko elektrischer Entladungen und Korrosion durch galvanische Ströme.
Um den Anforderungen der Kunden zu entsprechen, können GFK-Produkte jedoch auch in leitfähiger Ausführung hergestellt werden. Die Leitfähigkeit wird durch Zugabe des Additivs CARBON BLACK zum Harz erzielt – ein Additiv, das durch unvollständige Verbrennung schwerer Erdölprodukte gewonnen wird und im Wesentlichen aus Kohlenstoff besteht.
Aus den durchgeführten Prüfungen zum Oberflächen- und Durchgangswiderstand mit einer Prüfspannung von 10 Volt Gleichstrom ergibt sich, dass die Proben einen sehr niedrigen Oberflächen- und Durchgangswiderstand aufweisen und sich somit als ausgezeichnete Leiter einstufen lassen.
Aus den durchgeführten elektrischen Sicherheitsprüfungen ergibt sich, dass die Proben den Normen entsprechen (es wird empfohlen, Widerstände im Bereich von 1 MΩ bis 5 MΩ zu verwenden).
Zudem wurde ein simulierter Gehtest mit antistatischen, dissipativen Sicherheitsschuhen an den geprüften Gitterrostproben durchgeführt, sowohl mit als auch ohne Erdanschluss. In beiden Fällen kam es zu keiner elektrostatischen Aufladung. Beide Proben lassen sich somit uneingeschränkt als Nicht-Erzeuger elektrostatischer Aufladungen durch Begehen einstufen.
