Auftraggeber: FLUGHAFEN TURIN
Ort: TURIN - ITALIEN
Anwendungsbereich: ABGRENZUNG DES ENTEISUNGSBEREICHS INNERHALB DES MANÖVRIERBEREICHS DER LUFTFAHRZEUGE
Ziele
Der Auftraggeber forderte den Bau von Schutzbarrieren gegen Abgasstrahlen, um die Luftströme, die von den Reaktoren des Flugzeugs während des Manövrierens erzeugt werden, zu dämpfen und gleichzeitig umzuleiten. Die vorhandenen Metallbarrieren wiesen Anzeichen von Degradation durch Oxidation und Farbverlust auf und mussten regelmäßig gewartet werden. Es bestand daher ein Bedarf an Strahlabweisern aus alternativen Materialien, die eine lange Lebensdauer und einen wartungsfreien Betrieb gewährleisten. Die neuen Lösungen mussten die Anforderungen des Flughafens an die Farbgebung erfüllen, d. h. weiß und luftfahrtrot.
Gewählte Lösung
M.M. lieferte GFK-Gitterrostplatten in den gewünschten Farben für den Bau von Strahlabweisern, die sich durch Sicherheit, Haltbarkeit und Wartungsfreiheit auszeichnen. Für die Herstellung von Betonballasten, auf denen die Strukturprofile, welche die GFK-Platten tragen, installiert wurden, lieferte M.M. der Installationsfirma die technischen Pläne für die korrekte Positionierung der mechanischen Befestigungen. Die Verbindung der Profile wurde entwickelt, um die Handhabung auf der Baustelle zu erleichtern und eventuelle geometrische Spielräume im Zusammenhang mit dem Betonballast auszugleichen. An den Profilen wurden GFK-Platten befestigt, an denen eine sorgfältige Studie durchgeführt wurde, um nicht nur den prozentualen Anteil der offenen und geschlossenen Fläche in Abhängigkeit von der Neigung, sondern auch den Ablenkungswinkel des Luftstroms zu bestimmen. Alle Befestigungselemente wurden so bemessen, dass sie den Belastungen von Flugzeugreaktoren standhalten. Schließlich wurden die Strahlabweiser mit Unterstützung einer Fluggesellschaft getestet, die ein Flugzeug zur Verfügung stellte, um Manöver auf der Enteisungsfläche zu simulieren.
