Das Projekt „Edicola. Comunità in rete“, wurde dank der technischen Unterstützung von M.M, Gewinner des Rom-Architekturfestivals Call for Projects FAR, das dieses Jahr vom 26. September bis 6. Oktober stattfindet, vollständig mit durchscheinenden Glasfasergitterrosten realisiert.
Die installation wurde vom Architekturstudio Aut Aut (Gabriele Capobianco, Edoardo Capuzzo Dolcetta, Jonathan Lazar, Damiano Ranaldi, Flavia Pittaluga und Sara Milano) kuratiert.


       

EDICOLA (auf Deutsch KIOSK) ist eine temporäre Struktur, die der „Bildungsgemeinschaft“ zur Verfügung steht. Es handelt sich um eine offene und zugängliche Einrichtung, durch die man hindurchgehen oder an der man anhalten kann, auf der man seinen eigenen Beitrag hinterlassen und ihn so für den Rest der Gemeinschaft frei nutzbar machen kann, an einem Ort, der ihn hervorheben, veredeln und schützen kann , wie es auch bei den in den antiken Ädikulen untergebrachten Kultbildern der Fall war (vom lateinischen aedicula, Verkleinerungsform von aedes „Tempel“ und daher mit der ursprünglichen Bedeutung von „kleiner Tempel“). Ein weiterer Hinweis bezieht sich auf den Zeitungskiosk oder Zeitungsladen, heute eine nostalgische Erinnerung und Symbol der Verbreiterung von Kultur und Information.
Diese Orte der Interaktion, der Begegnung und des Austauschs stehen – im Gegensatz zu einer Digitalisierung von Informationen, die immer mehr auf Rituale und Vermittler verzichtet – durchaus mit dem für die „Bildungsgemeinschaft“ gedachten EDICOLA in Zusammenhang.

 
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