Auftraggeber: EISENBAHNNETZ- UND BAHNHOFSBETREIBER IM REGIONALBEREICH
Ort: MAILAND - ITALIEN
Anwendungsbereich: ENTLANG DER EISENBAHNLINIE
Ziele
Der Kunde suchte nach einem personalisiertem Produkt aus GFK, welches mit den mittel und hohen Spannungsleitungen kompatibel sein sollte und somit die Folgegefahren von einem möglichen Sturz des Kabels auf die Zaunanlage ausschließen sollte. Gleichzeitig sollte es sich vom architektonischen Aspekt her, mit den bestehenden Stahlstrukturen entlang der Linie integrieren. Ein Hauptanliegen des Kunden war auch der Einsatz von wartungsfreiem Material, welches im Vergleich zu Stahl keiner Korrosion wegen Streuströmen ausgesetzt war.
Gewählte Lösung
Um mit den bestehenden Zaunanlagen eine gewisse Kontinuität zu gewährleisten, hat die M.M. eine neue Form mit derselben Masche von 200x60/30 entwickelt, indem ein Standardprodukt für diesen Kunden personalisiert wurde, ohne jegliche architektonische Unterbrechung zum Bestehenden. Das Resultat ist eine Kopie der Form und Farbe, des von den „Ferrovie Nord“ eingesetzten Standards. Somit konnten bei der Installierung der Paneele, die bestehenden Stützpfosten verwendet werden. Die GFK-Zaunanlagen in der Nähe von elektrischen und magnetischen Quellen, bieten die Zaunanlagen aus Isophtalpolyesterharz, dank ihren dielektrischen Materialeigenschafteneinen, einen Vorteil gegenüber den typischen Stahlstrukturen im Bahnsektor. Die Tests über die dielektrische Festigkeit mit Nennspannung, gemäß ASTM D 149-97-a, haben bewiesen, dass der Stromverbrauch nur 300μA beträgt und somit einen hohen Schutz gegenüber der elektrischen Gefahr bietet. Dank diesen Isolationseigenschaften benötigt es keiner Erdung. Die beschleunigte Alterungsprobe, gemäß ASTM G154- 06 und die zyklische Aussetzung an Wärme, Kälte und Feuchtigkeit, gemäß UNI EN ISO 9142/04, garantieren eine hohe Resistenz gegenüber Witterungsverhältnissen und eine Beständigkeit der mechanischen Eigenschaften, Dimensionen und Färbung.
